Videozusammenfassung

Nach einer ganz starken ersten Saisonphase war der ASK Case IH Steyr St. Valentin als erster Verfolger des Spitzenreiters aus Weißkirchen in die achte Runde der Oberösterreich-Liga gegangen. Man war als hoher Favorit zum Aufsteiger Union Raiffeisen Mondsee gereist. Jener Rolle konnte man aber schlussendlich nicht gerecht werden. Man kam über ein torloses Remis nicht hinaus.

Topchancen bleiben ungenützt

Vor in etwa 300 Zuschauern wurde es gleich zu Beginn richtig spektakulär. Nach nur wenigen Augenblicken trat Mondsees Sommerneuzugang Ilija Ivic mit einem Kopfball in Erscheinung, konnte den aber nicht wie gewünscht setzen und verpasste somit die Gelegenheit, den Kontrahenten umgehend zu schocken. Dieser fand selbst beinahe postwendend eine enorm aussichtsreiche Chance vor. Der in diesen Wochen so formstark agierende Kapitän der Niederösterreicher Daniel Guselbauer verfehlte aber ebenfalls das anvisierte Ziel knapp. Auf dem harten Boden in Mondsee entwickelte sich im ersten Durchgang eine hart umkämpfte Partie, in welcher der physischen Komponente eine zentrale Bedeutung zukam. Was die beiden Mannschaften in technischer Hinsicht boten, war indes weitestgehend überschaubar. „Man musste auf diesem Untergrund schon sehr genau spielen. Immer wieder schlichen sich Fehlpässe ein“, erklärt der sportliche Leiter des ASK St. Valentin Harald Guselbauer. „Wir haben das in Durchgang eins gut gelöst, waren aggressiv gegen den Ball und die aktivere Mannschaft“, informiert der Coach der Heimischen Christoph Mamoser, dessen Schützlinge der Führung Mitte der ersten Halbzeit ganz nah waren. Wieder war es Ilija Ivic, der es aus aussichtsreicher Position versuchte. Das Leder klatschte aber an den Pfosten.

Partie flacht ab

Der Underdog aus Mondsee erwischte auch einen guten Start in die zweiten 45 Minuten. Man war sofort wieder präsent, lauffreudig, engagiert. Was fehlte: die zündende Idee im Angriffsdrittel, um den Tabellenzweiten in Verlegenheit zu bringen. Dieser kam mit Fortdauer der zweiten Hälfte besser ins Match. Mehr als eine nennenswerte Chance von Daniel Guselbauer sprang aber nicht wirklich heraus. In der Schlussphase der Begegnung probierte es die Union Mondsee noch einmal, nahm ein Stück weit mehr Risiko als der Konkurrent, belohnte sich aber nicht. Somit blieb es bei diesem torlosen Remis, das für die Mamoser-Truppe kein wirklicher Befreiungsschlag war und auf Seiten der Niederösterreicher dafür sorgte, dass man sich der Tabellenspitze sogar annäherte. Die SPG Weißkirchen/Allhaming verlor nämlich das Parallelspiel gegen die ASKÖ Oedt.

Stimmen zum Spiel:

Christoph Mamoser (Trainer Union Mondsee):

“Wir waren sehr gut organisiert und haben eine aggressive Leistung geboten. Damit bin ich einverstanden. In manchen Situationen müssen wir sauberer agieren, dann werden wir in Zukunft solche Spiele gewinnen.“

Der Beste: Neven Gojic (ZMF)

Harald Guselbauer (sportlicher Leiter ASK St. Valentin):

„Das Spiel war sehr körperbetont und hart umkämpft, aber immer fair. Der Schiedsrichter kam ohne gelbe Karte aus. Das Niveau der Partie war nicht so gut. Das 0:0 geht in Ordnung. Es war ein gerechtes Remis.“

Der Beste: Gabriel Schneider (ZMF)

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