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Aus einer ursprünglich traurigen Tatsache wurde letztlich eine glückliche Fügung. Doch der Reihe nach:
Der Schock war groß, als es Mitte der 90er Jahre hieß, die "Astöger-Gründe", in deren Bereich der Fußballplatz sich befand, werden verkauft. "Wie wird es mit dem Fußball weitergehen, wo wird er wieder eine neue Heimat finden?" - diese Frage war in aller Munde. Dank der rasch und zielstrebig aufgenommenen Suche nach neuen Möglichkeiten durch die Marktgemeinde Mondsee - mit Bürgermeister Komm.Rat DI Otto Mierl als treibende Kraft an der Spitze - konnte relativ rasch ein neuer Standort gefunden werden. Der Dank gilt in diesem Zusammenhang auch der Familie Schwaighofer-Eisendle, die es ermöglicht hat, dass in relativer Nähe zum Ortszentrum von Mondsee (15 Gehminuten) eine entsprechend große Fläche für die Errichtung eines großzügig ausgelegten Sportzentrums zur Verfügung gestellt wurde. Denn eines war auch klar, es sollte nicht nur eine neue Fußball-Anlage entstehen, sondern auch andere Vereine sollten an diesem Standort eine neue Heimstätte finden. In diesem Fall waren es der Schützenverein Mondsee und die Stockschützen aus St. Lorenz und Tiefgraben, die in dieser Zeit ebenfalls neue Stätten zur Ausübung ihres Sports suchten.
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Nachdem die eingebundenen Gemeinden Mondsee, St. Lorenz und Tiefgraben das gemeinschaftliche Projekt planerisch und finanziell aufbereitet hatten, wurde zügig ans Werk gegangen. Vom Spatenstich im Jänner 2001 bis zur Inbetriebnahme des Sportzentrums vergingen gerade mal eineinhalb Jahre und bereits im August 2002 rollte erstmals der Ball am Rasen, flitzen sie Stöcke über die Asphaltbahnen und pfiffen die Kugeln durch den Schusskanal. Ein großartiges Projekt für die sportbegeisterte Bevölkerung, für die Kinder und Jugendlichen des Mondseelandes war entstanden. Für rd. 2,3 Mio Euro wurde eine Zukunftsinvestition verwirklicht, die sich weithin sehen lassen kann.
(geo)
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